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Mehrstufige Umformprozesse auf Transferpressen bleiben Forschungsgegenstand am IFUM

Mehrstufige Umformprozesse auf Transferpressen bleiben Forschungsgegenstand am IFUM

In Transferpressen werden die Werkstücke mittels Greifer- und Transfereinrichtungen zwischen den Umformprozessen von einer Stufe in die nächste transportiert.
Die Herstellung komplexer Umformteile mit mehreren funktionsgebenden Formelementen und teilweise hohem Umformgrad auf mehrstufigen Werkzeugsätzen und entsprechend ausgerüsteten Pressen ist seit vielen Jahren Forschungsgegenstand am IFUM.

In einem laufenden Forschungsprojekt wird in einer entsprechenden Presse nach den Umformstufen eine Kontrollstufe integriert, mit deren Hilfe die Geometrie eines jeden hergestellten Werkstücks, insbesondere der Funktionsflächen, nachgemessen wird. Auf diese Weise wird prozessbegleitend eine hundertprozentige Kontrolle der oft sicherheitsrelevanten Produkte realisiert.

Die Qualität der auf mehrstufigen Pressen hergestellten Bauteile hängt empfindlich von zahlreichen äußeren Einflüssen ab. Besonders stark wird sie von der Lage der einzelnen Werkzeugteile relativ zueinander in der formgebenden Phase des Arbeitszyklus beeinflusst. Wie die Justage der Werkzeuge bei der Produktionsvorbereitung, der sog. Werkzeugeinrichtung, unter Einsatz künstlicher Intelligenz besonders geschickt realisiert werden kann, wird in Kürze Gegenstand künftiger Arbeiten am IFUM sein.