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Mit gedruckten Wellenleitern zur elektrooptischen Leiterplatte

Mit gedruckten Wellenleitern zur elektrooptischen Leiterplatte

© Andreas Evertz, ITA  

Durch eine steigende Anzahl an elektronischen Geräten in jedem Lebensbereich steigen auch die elektromagnetischen Felder, welche zur Kommunikation genutzt werden. Diese können sich überlagern und zu Signalstörungen führen.

Die optische Datenübertragung wird von diesen Störungen nicht beeinflusst – weil Photonen nicht elektrisch geladen sind. Über lange Distanzen ist die Nutzung von Glasfasern als optische Wellenleiter dahingehend schon etabliert. Für Kurzstrecken gibt es allerdings noch keine kostengünstige Lösung, da die Herstellung und planare Integration von großen Mengen Lichtwellenleitern in Leiterplattensystemen bisher komplexe Herausforderungen an die Produktion darstellen.

Um diesem Problem auf den Grund zu gehen, forscht das Institut für Transport- und Automatisierungstechnik (ITA) im BMBF-Verbund OptiK-Net (Direktdruck und Integration von optischen Kurzstreckennetzwerken) gemeinsam mit Industriepartnern entlang der gesamten Prozesskette.

Ziel ist es, eine optische Flex-Leiterplatte zu erzeugen. Die grundlegenden Fragestellungen sind hierbei, wie polymere Lichtwellenleiter – angepasst an die Leiterplattenintegration – drucktechnisch hergestellt werden können und wie die Integration in konventionelle Leiterplatten industriell umgesetzt werden kann.

Mehr dazu unter: https://phi-hannover.de/mit-gedruckten-wellenleitern-zur-elektrooptischen-leiterplatte/