ForschungRessourceneffizienz
Entwicklung neuer Scheibenelektrodenwerkstoffe für das Kontaktlichtbogentrennschleifen (CAMG)

Entwicklung neuer Scheibenelektrodenwerkstoffe für das Kontaktlichtbogentrennschleifen (CAMG)

Jahr:  2021
Förderung:  Bundesministerium für Bildung und Forschung
Laufzeit:  01.06.2021 – 31.05.2024

ENTWICKLUNG NEUER SCHEIBENELEKTRODENWERKSTOFFE FÜR DAS KONTAKTLICHTBOGENTRENNSCHLEIFEN (CAMG)

Der Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland führt zu Stilllegungs- und Rückbauprojekten in diversen Kraftwerken. Der kontaminierte Reaktorbereich muss dabei fernhantiert und unter einer Wasserabdeckung demontiert werden. Im Rahmen des Projektes soll das Kontaktlichtbogentrennschleifen (CAMG) für diesen Einsatz weiterentwickelt werden. Dabei sind sowohl das Verfahren als auch die Schneidwerkstoffe zu betrachten und in das Portfolio der verwendbaren thermischen Schneidverfahren für den Rückbau kerntechnischer Anlagen einzureihen. Die größte Herausforderung stellt dabei der Scheibenverschleiß dar, welcher die Prozessstabilität und die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens beeinträchtigen kann. Durch die Anwendung additiver Fertigungsverfahren auf der Basis von draht- und pulverbasierten Systemen sollen konkret auf den Belastungsfall zugeschnittene, werkstofftechnische Lösungen für das Scheibenmaterial und die Schneidwerkstoffe entwickelt werden. Für die sinnvolle Verwendung im Rückbauprozess muss die Schneidscheibe einfach und möglichst automatisierbar gewechselt werden können. Dafür ist eine Konstruktion zu entwickeln, welche ebenfalls die Energieversorgung sicherstellt. Hier ist das Ziel des Projektes einen auf Gallium basierenden Flüssigkeitsstromübertrager zu realisieren.