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Aus der Forschung: 3D-Kameras bewerten Ergonomie in der Montage

Ein Algorithmus soll Bewegungen in Echtzeit analysieren. (Grafik: Sebastian Brede, IPH)

Falsch bücken, schwer heben, über Kopf greifen: Auf Dauer können solche Bewegungen krank machen. Um dem vorzubeugen, entwickeln Forscher ein System zur Ergonomiebewertung in der Montage: Mit Hilfe von 3D-Kameras sollen ungesunde Bewegungen automatisch erkannt werden.

Um die Arbeitskraft ihrer Mitarbeiter zu erhalten, beschäftigen große Konzerne Physiotherapeuten und Arbeitswissenschaftler. Sie werten Bewegungsabläufe aus und geben Tipps, um Schäden vorzubeugen. Eine solche Betreuung ist jedoch aufwendig und teuer. Eine kostengünstige Alternative entwickeln das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) und das Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) am Produktionstechnischen Zentrum im Forschungsprojekt „WorkCam“.

Ein System mit 3D-Kameras soll Montage-Arbeiter künftig beobachten und ihre Bewegungen automatisiert auswerten. Motion-Capture-Anzüge sind dafür nicht notwendig, die Arbeiter werden in ihrer gewohnten Umgebung gefilmt – so wird weder die Produktion unterbrochen noch die Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Zudem gibt das System in Echtzeit Feedback: Bückt sich der Arbeiter beispielsweise mit krummen Rücken, erhält er ein Signal, dass diese Bewegung schädlich ist. So kann er seine Körperhaltung korrigieren.

Durch die Ergonomie-Analyse können Unternehmen die Gesundheit ihrer Arbeiter schonen, Ausfälle vermeiden und letztlich Kosten sparen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie hier  auf unserem Portal "Produktionstechnik Hannover informiert" - PHI.